19 neue Lerngestalter*innen qualifiziert

Die letzte Lerngestalterqualifizierung des alten Jahres ging Mitte Dezember erfolgreich über die Bühne. Dabei konnten 19 Lerngestalter*innen aus der Erzdiözese München und Freising qualifiziert werden.

Zum Jahresende ziehen die Verantwortlichen eine ausgesprochen positive Bilanz. "Statt der geplanten 100 konnten in den vergangenen drei Jahren sogar 173 Lerngestalterinnen und Lerngestalter ausgebildet werden", freut sich Projektleiterin Carina Müller. Das sei bis zuletzt ein Kraftakt für das Team der Lernplattform gewesen. Auch für 2021 sind die Segel bereits gesetzt. Bereits ab Januar werden wieder Lerngestalterqualifizierungen angeboten.

Das Projekt Lernplattformi wird laut Müller zunächst verlängert und anschließend in den Regelbetrieb überführt, "so dass das Angebot dauerhaft zur Verfügung stehen wird". Anmeldungen werden werden ausschließlich über lernplattform@eomuc.de entgegengenommen.

Die letzte Lerngestalterqualifizierung in 2020 wurde übrigens - wie auch die Durchgänge davor - aufgrund der überwiegend mobilen Arbeitssituation vollständig online durchgeführt. In vier intensiven Wochen hatten die Teilnehmenden jede Menge Gelegenheiten zum praktischen Ausprobieren, entweder alleine oder innerhalb ihrer jeweiligen Kleingruppen. Nach einer technischen Einführung gab es über die gesamte Kurslaufzeit hinweg viele Chancen zur digitalen Selbsterfahrung. Auch die kritische Auseinandersetzungmit digitalen Möglichkeiten und Werkzeugen wurde angeregt. Beispielsweisewurden Eigenschaften eines/einer "guten" Lerngestalters/Lerngestalterin ausgelotet und entsprechende Kompetenzen erarbeitet.

Mit diesen Erfahrungen und Reflexionenstarten die Teilnehmenden nun in die Arbeit mit eigenen Lernräumen. Konkret arbeiteten die Teilnehmenden in den vergangenen Wochen exemplarisch an eigenenLernraum-Ideen, die z. T. nun direkt in die Nutzung übergehen werden.Inhaltlich war diesmal wieder eine große thematische Bandbreite vertreten. Lernräumefür hauptamtlich Beschäftigte sowie Lernräume für Ehrenamtliche in der Flächeder Erzdiözese waren dabei im Blick der Lerngestalterinnen und Lerngestalter. Sowurden beispielsweise Lernräume im Bereich Krisenmanagement und/oder Beratungim akuten Einsatz für Religionslehrer sowie zum Thema Qualitätsentwicklung in Kitasund Schutzkonzepte initiiert. Lernräume als digitale Bausteine für die Ausbildung vonPastoralreferentinnen und -referenten (u.a. mit Inhalten zu Themen wie "Wie predigeich richtig?"), Pastoralassistentinnen und -assistenten und Religionslehrkräften warenebenso vertreten. Ein Lernraum zur Firmvorbereitung und ein Lernraum zum stärkerenEinbinden von Ehrenamtlichen in den Pfarreialltag wurden entwickelt, um in Kontaktzu bleiben und Austausch zu ermöglichen. Im schulischen Bereich wurde diesmalein Lernraum entworfen, mithilfe dessen Seminartage flexibler gestaltet und ein BlendedLearning Angebot unterstützend realisiert werden soll. Ein Lernraum für Auszubildendein der Erzdiözese soll künftig die Vernetzung von bereits fertig Ausgebildetenund Auszubildenden unterstützen, so dass z. B. Azubi-generationenübergreifend"Insidertipps" weitergegeben werden können. Im Erzbischöflichen Matrikelamt wurdean einer digitalen Schulung zur Meldewesen Software gearbeitet.

Das gesamte Team der Lernplattform freut sich mit den frisch gebackenen Lerngestalterinnen und Lerngestaltern (v.l.):Dr. Claudia Müller-Kreiner (Team der Lernplattform), Dr. Simone Malaguti (Team der Lernplattform), Leopold Schorr (Team der Lernplattform), Pfarrer Hermann Würdinger (Abteilung Homiletische und katechetische Bildung), Barbara Mayr (Abteilung Pädagogik der frühen Kindheit), Elisabeth Maier (Pfarrverband St. Korbinian Freising und Pfarrei St. Lantpert), Herbert Neumaier (Pfarrverbände Moosburg-Pfrombach und Hörgertshausen-Gammelsdorf), Clara Schönfelder (Pfarrverband Menzing), Petra Sigrist (Diözesanrat der Katholiken), Gabriele Fuchsgruber (Abteilung Seminarausbildung für Priester, Ständige Diakone und Pastoralreferenten*innen), Bettina Hof (Stelle zur Prävention von sexuellem Missbrauch), Gereon Kühr (Abteilung Berufliche Bildung), Christine Pöllmann (Abteilung Berufseinführungpastorale Dienste und Religionslehrkräfte i.K.), Monika Demmel (Abteilung Berufliche Bildung), Tatjana-Susanna Boleslawski (Religionslehrerin i.K.), Elisabeth Bauer (Ausbildung Ordinariat und Einrichtungen), Elisabeth Thompson (Erzbischöfliches Matrikelamt), AndreaWittmann-Zinke (Pfarrverband Neubiberg-Rosenkranzkönigin), Eva-Maria Mayr (Seminarausbildung für Religionslehrer/- innen im Kirchendienst und Gemeindereferenten), MartinZenger (Abteilung Homiletische und katechetische Bildung), Sandrine Schnitzer (Seminarausbildung für Religionslehrer*innen im Kirchendienst und Gemeindereferenten), ohne Bild: Ulrike von Frankenberg (Erzbischöfliches Matrikelamt).

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Zertifiziert nach dem QualitätsEntwicklungsSystem mit Zertifizierung (QES-T) der katholischen Erwachsenenbildung in Bayern