Die Ausstellung präsentiert Kunstwerke und Handarbeiten weiblicher politischer Gefangener aus dem Evin-Gefängnis in Teheran - einem der berüchtigtsten Gefängnisse des iranischen Regimes, in dem seit Jahrzehnten Oppositionelle, Künstler*innen und Menschenrechtsaktivist*innen inhaftiert werden.
Die Ausstellung zeigt über 60 Werke, die zwischen 2010 und 2024 im Geheimen entstanden: Gemälde, Holzarbeiten, Puppen, Teppiche, Gedichte und Briefwechsel, die von den Gefangenen unter prekären Bedingungen geschaffen wurden.
Diese Werke sind nicht nur Zeugnisse des Überlebens, sondern auch Akte des Widerstands - sie dokumentieren die psychische und physische Gewalt, der die Inhaftierten ausgesetzt sind, und gleichzeitig ihre Kreativität als Mittel der Selbstbehauptung.
Der Veranstalter ist Katholischer Deutscher Frauenbund.