Die Katholische Kirche möchte an diesem Ort mit und neben dem allgemeinen öffentlichen Erinnern und Gedenken die Perspektive des christlichen Glaubens aufzeigen und offen halten.
Zum Grundverständnis der Kirche gehört es, dem Leid nicht auszuweichen, sondern sich ihm zu stellen, Fragen dazu auszuhalten, für die Würde der Opfer einzutreten. Das tut sie nicht nur für sich selbst, sondern auch im Sinne einer gesellschaftlichen Mit-Verantwortung.
Herzliche Einladung zum Fachforum Erwachsenenbildung „Wege und Perspektiven der Erinnerungsarbeit" am 5. März 2026, 9.30 bis 18.00 Uhr. Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem NS-Dokumentationszentrum statt. Alle weiteren Infos im Flyer.
Die Tätigkeiten an der Gedenkstätte selbst umfassen folgende Bereiche:
- Betreuung und Begleitung von Gruppen und Einzelnen
- geistliche Angebote wie z.B.
- Versöhnungsgebet von Coventry
- Gedenkgottesdienste im Jahreslauf; Gottesdienst am Befreiungstag
- Kreuzweg
- Friedensandacht in der Todesangst-Christi-Kapelle (1. Freitag im Monat)
- Gottesdienste für Gruppen
- Ansprechpartner für kirchliche Gruppen, Pfarreien, Einrichtungen
Weitere Bereiche
Die Katholische Gedenkstättenarbeit nimmt auch folgende Aufgaben wahr:
Judith Einsiedel, Pastoralreferentin und Bischöfliche Beauftragte für KZ-Gedenkstättenarbeit in der Erzdiözese München und Freising, Leiterin des Fachbereichs Erinnerungs- und Gedenkstättenarbeit im Erzbischöflichen Ordinariat München, JEinsiedel(at)eomuc.de
Alle weiteren Informationen unter Katholische Seelsorge an der KZ-Gedenkstätte Dachau (gedenkstaettenseelsorge.de)